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A. TL Von der Methode des Unterrichts.
der Lehrer glaubt, dai's er sie beantworten kann, der schwacheeine leichtere, der geförderte eine schwierigere.
3. Wer die Antwort weifs, hat es durch Aufhebendes Zeigefingers (der rechten Hand) anzudeuten. Dies darfjedoch nur bei den katechetischen, nicht aber bei den examina-torischen oder repetitorischen Fragen geduldet werden. Letzteremufs jeder Schüler beantworten können. Eitles Vordrängen,Hochheben des ganzen Armes, Aufstehen und lautes Rufen;»Ich, ich!« werde gerügt und hintangehalten. Wer nicht zumAntworten aufgefordert ist, hat schweigend aufzumerken.
4. Die Fragen sind nicht in merkbarer Reihenfolge zu ver-teilen. Kein Schüler darf voraus wissen, wann er aufgerufenwird. Aber es sollen in jeder Lehrstunde alle Schüler darankommen, gleichviel ob sie die Finger aufheben oder nicht.Deshalb soll man auch keinen Schüler mit Fragen zu langefesthalten, den unaufmerksamen und zerstreuten dagegen öfteraufrufen. Erst wenn der Lehrer sich Erfahrungen gesammelthat und scharf beobachtet, vermag er im Wechsel das rechteMafs zu treffen.
§ 29.
Die Antwort.
Bei der Antwort ist zuerst über deren Wesen undEigenschaften, sodann über ihre Behandlung zusprechen.
a) Wesen und Eigenschaften der Antwort.
Die Antwort ist die Ergänzung oder die Feststellungdes in der Frage enthaltenen Urteils. Die richtigeErgänzung und Feststellung dieses Urteils durch den Schülerist dem Lehrer Beweis, dafs derselbe den Lehrstoff gefafst undsich angeeignet hat.
In der Regel hat nur ein Schüler, der gefragte, zu ant-worten. Richtet aber der Lehrer die Frage ausnahmsweise analle Schüler, so müssen auch alle gemeinsam Antwort geben.Das Antworten im Chor ist aber nur zu fordern a) bei derEinprägung wichtiger Sätze und bei Wiederholung bereitsformulierter Antworten, b) wenn eine Frage von mehrerenSchülern nicht beantwortet werden konnte.