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2 (1890) Schluss
Entstehung
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ZUR GESCHICHTE DER LEHEN UND GÜTER ETC. 371

und Gütern der Linie zu Eltz mit den Rüffelhörnern. DurchAnkauf wurden Güter zu Rübenach, Rechte zu Coblenz undnach dem Aussterben der Herren von Schönburg derenSponheimer Lehen zu Eller erworben. Eine einzig dastehendeErbschaft war die der Elisabeth Wittwe zu Brohl Frau vonPlatten. Durch Heirath bekam Johann der Altere Theileder Bassenheimer und Gülpen von Hedesheimschen Lehenund Güter. Unter dessen Sohn Johann steigerte sich derBesitz durch Erwerb des Zehntens zu Lutz, des hessischenLehens zu Burgschwalbach, dos I [ofs Beuren auf dem TreiserBerge, andrer Gerechtsamen in und bei Treis und desBucher Zehntens. Auf Boppard legte Johann bedeutendesGewicht. Er erwarb dort das sächsische Lehen und andreGüter, Häuser zu Kreuznach, Güter zu Rense, Burg Leyen,Polch und Coblenz, Antheil an der Veste Wildenberg undHammerstein. Georg zu Eltz brachte durch Heirath dieBurgthurn'sche Erbschaft in ihrer ganzen Ausdehnuno' ansich. Noch bedeutender waren Antons Erwerbungen zuKempenich, Coblenz und auf dem Westerwalde heimfallen-der Lehen oder testamentarisch entäusserter Güter. Die vonden Seitenlinien Üttingen, Langenau und Bliescastel erworbe-nen Güter gingen bei dem Aussterben grösstenteils wiederverloren. Die Schönecker Linie erwarb namentlich Besitzzu Schöneck und Boppard, wovon Letzterer sich auf denErben die jüngere Linie vererbte, welche grösstentheils ihreGüter auf die Kempenicher Linie vererbte. Am Günstigstenzeigte sich die Vermehrung der Güter unter der Kempe-nicher Linie. Hervorzuheben sind die Güter zu Winningen,Coblenz, Ramersbach, Güls und Rübenach, später der Er-werb der Herrschaft Yukovar, die Besitzungen zu Mainz,

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