VIII.
ZUR GESCHICHTE DER LEHEN UND GÜTERDER LINIEN VOM GOLDNEN LÖWEN.
jie Lehen und Besitzungen der Herren zu Eltzwaren in ihrer Ausdehnung höchst bedeutendeund boten ansehnliche Rechte und Einkünfte.Die ältesten Lehen und Güter lagen bei der StammburgEltz und sind in den Güterbeschreibungen Heinrichs zuEltz vom Jahre 1323 genau verzeichnet. Zu unbekannterZeit kam hierzu das Diezer, später Nassauer Lehen, dieVogtei mit Zehnten und Kirchsatz zu Rübenach, welchessich bis in dieses Jahrhundert im Besitze erhielt. Daranreihte sich die Erwerbung des Luxenburger Lehens zuRübenach, das Lehen zu Moselkern, das St. MaximinerLehen zu Löf, auf welche 1388 Peter zu Eltz genannt vonUr seine Gattin Nese von Eych bewittumte. Durch Heirathmit Grete von Itynenberg erwarb Richard den NerendorferHof, ferner das Pfälzer Lehen zu Müden und zu Simmern.Bedeutungsvoll war der Erwerb der Coverner Erbschaftdurch Johannes des Alten Heirath mit der Erbtochter Agnesvon Covern, wie solche der Lehenbrief 1420 angibt. Früherwaren schon dazu gekommen die Antheile an den Lehen