350 ANLAGEN. V.
dem Löwen von rechts (vom Beschauer) nach links gewendet.Die Farbe des Löwen war gelb oder golden, der Schweifdoppelt ausgeschlagen, die Zunge stahlblau, die linke Prankezur Abwehr vorgestreckt, die rechte zum Schlage erhoben.Bei Alliancewappen ist der I ,öwe von links nach rechtsgedreht, die rechte (vordere) Pranke wehrt ab, die hintere(linke) ist zum Schlage erhoben, was meist falsch (wie auchauf dem Titelbilde erstem Bandes dieses Werks) dargestelltwird. Die Zahl der Klauen ist meist drei. Das Unterfeldist weiss, Silber oder stahlgrau ohne und mit Muster. Weissund stahlgrau ist das gewöhnliche, der musterlose Grunddas häufigste Vorkommen. Als Helmzier dient ein Helmoder Sturmhut mit Kappe von rother Farbe mit 1 lermelin-besatz sowie rothe Flügel mit meist zweireihig geordnetensilbernen Herzen besetzt, dazwischen der von rechts nachlinks schauende halbe Löwe wie oben. Dieses Wappendauerte unter mannigfachen kleinen Abänderungen heral-discher Mode bis 1733.
Am 9. November 1733 ertheilte Kaiser Karl VI. demKurfürsten Philipp Karl von Mainz, Karl Anton Ernst,Damian Henrich und Philipp Adolf zu Fitz das Recht fürihre männlichen und weiblichen Nachkommen (Karl AntonErnst's) nebst dem Grafentitel ein neues verbessertes Wappenals gräfliches Wappen zu führen. Dieses Wappen war bis1737 im Gebrauche und ist oben II S. 106 beschrieben.
Als sich im Jahre 1737 Anselm Casimir zu Fitz mitAnna Johanna Josefa Faustin von Stromberg der Fetztenihres Geschlechts vermählen wollte, beurkundete KaiserKarl VI. am 16. November 1737 zu Wien »was massenUns das gesamte Reichs - gräfliche Geschlecht von Eltz