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2 (1890) Schluss
Entstehung
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2 g8 ANLAGEN. I.

verloren; ebenso ist das von seinem Nachfolger heraus-gegebene Trierer Bisthumsbrevier seine Arbeit. 5°)

Als Gelehrter unterstützte er nicht allein den JesuitenBrower für dessen später erschienenes Werk die Annales,sondern liess auch von dem berühmten Arnold Mercatoreine Karte des Obererzstifts beendet 17. Juli 1567 zeichnen,die noch vorhanden. Gerhard Mercator lieferte aus An-regung Jacobs eine für die Ausgabe des Ptolemaeus be-stimmte Karte nach der Handschrift des Ptolemaeus imHospital zu Cues. 5 1 ) Jacob war auch Freund der Musik.Am 4. November 1573 nahm er den Peter Gülicher zumDiener und Spielmann an, so lang ihm und demselbenbeliebt, also dass er ihm jeder Zeit auf seinen Befehl mitden Instrumenten, darauf derselbe erfahren, spielen und wo-hin er es verlange, folgen soll. Als Gehalt waren aufMartini 12 Gülden ad 24 Albus, 6 Malter Korn und einSommerhofkleid bestimmt, i 2 )

Im häuslichen Umgang scheint Jacob sehr liebens-würdig gewesen zu sein. Sehr oft erschien er bei Hoch-zeiten in seiner Familie als Zeuge der Eheverträge oderals Hauptmitwirker bei Familien vertragen; gegen das Volkwar er herablassend. Seiner Familie leistete er allen Vor-schub, aber nur so weit, als deren Leistungen gegen ihnes nöthig machten. Auf Eltz erbaute er die Burgkapelle,deren Lage nicht mehr bekannt ist, vielleicht aber mit denGewölben der Renaissanceperiode im Remisenbau einerleiist. Dieser Capelle wurde von dem Chronisten nachgerühmt,dass sie mit geringen Mitteln und keineswegs einem solchenFürsten entsprechend aufgeführt wurde. Seinem VorgängerJohann liess Jacob ein Denkmal im Chor der St. Florins-