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2 (1890) Schluss
Entstehung
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266 ANLAGEN. I.

stein Archidiacon des Doms zu Trier und Cöln sowie Sub-decan zu Trier für das künftige Generalcapitel als Stellver-treter den Franz von Griechinnen Probst, Jacob zu KitzDecan, Philipp Graf von Manderscheid und Johann Freivon Dehrn Domherrn zu Trier. 6 ) Am 31. October 1566bestellte Kurfürst Johann VI von Trier den Domherrn Jacobzur Beaufsichtigung der Kirchenrechnungen, weil es dabei»etwa seltsam« zugehe.")

Am 10. Februar 1567 starb zu Pfalzel KurfürstJohann VI von Trier an der Auszehrung; sein Tod wardmehrere Tage verheimlicht. Derselbe hatte schwere Kämpfemit der Stadt Trier wegen deren Gelüste nach der Reichs-unmittelbarkeit und den aufstrebenden Calvinern zu Trierbestehen müssen. Wegen der zu Trier vorhandenen Gährungunter der Bürgerschaft hatte das Capitel zur Vornahme derWahl 'Trier verlassen und trat zur Wahlberathung in BurgOtteristein zu Witlich zusammen. Am 16. März 1567 wurdendie Einladungen zur Wahl an der Kirchenthüre angeschlagenund das Capitel nach Coblenz berufen,/ 11 ) worauf die Wahlam 7. April 1567 zu Coblenz in St. Florinskirche statt hatte.Dieselbe hei auf Jacob Domdecan zu Trier aus dem Ge-schlechte zu Fltz. x ) Jacob nahm die Wahl an und empfingdie Huldigung im ganzen Frzstift. In seinem Auftragegingen Heinrich von Nassau Domherr zu Mainz und Trierund Probst zu Limburg a. d. Lahn und Wolfgang zu KitzDomherr zu Trier und Speier zu Papst Pius V nach Rom,wo sich dieselben am 1. November r 56 7 in die Bruderschaftde anima Teutonicorum einschreiben Hessen.9) Zweck derReise war die Einholung der Bestätigung als Kurfürst vonTrier für Jacob.