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DRITTE ABTHEILUNG. ERSTES HAUPTSTÜCK.
dass sie bei der Sühne zwischen Kurfürst Jacob von Trierund der Stadt Boppard wegen Besetzung der Schöffenstüblezu Boppard anwesend waren. 8 3) Wilhelm ward um dieseZeit Hofmeister zu Trier. Am 15. März 1455 war der-selbe als Trierer Hofmeister Zeuge einer Urkunde desKurfürsten Jacob von Trier 8 4) und besiegelte am 4. December1457 einen Lehensrevers seines Verwandten Johann Herrnzu Winnenberg und Beilstein gegen Kurfürst Johann vonTrier wegen Schloss Winnenberg, Beilstein und Anderem. 8 5)Am 10. August 1461 empfing Wilhelm von Walter vonBrücken Chorbischof zu Garden ein Stück Wein von 5 Ohmzu Müden im Zehnthof zu Lehen, nachdem sein OheimJohann Herr zu Eltz darauf verzichtet. 86 ) Den 26. No-vember 1467 bewilligte Kurfürst Johann von Trier seinemRath Wilhelm zu Eltz die Lehensfolge für dessen ältesteTochter, falls derselbe, ohne Söhne zu hinterlassen, sterbe. 8 /)
Im Jahre 1460 am 12. Mai hatte Kurfürst Johann vonTrier seinen Einzug in Trier gehalten und nahm die Hul-digung derselben in Empfang, Wilhelm befand sich im Zugeals der Drittletzte und ritt beim Trierer Hofmeister. 88 )
Am 2. Februar 1465 schlössen Johann von Helfensteinund Wilhelm zu Eltz einen Ehevertrag für Johanns SohnJohann und die Irmgard Sünder von Senheim WilhelmsNichte. 8r >) Im Jahre 1466 kommt Wilhelm mit seinemBruder Lancelot im Hitzer Capellenbrief vor. 8 '^ 1 ) Am21. April 1468 machten Johann Kreydtweiss Doctor beiderRechte, Kanzler, Wilhelm Herr zu Eltz Hofmeister undUlrich von Metzenhausen Kammermeister zu Trier einen Ver-gleich zwischen den Gebrüdern Johann, Heinrich und Friedrichvon Pirmont wegen alter und neuer Streitigkeiten. r ->°)