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2 (1890) Schluss
Entstehung
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DIE LINIE ZU ELTZ ZU KEMPENICH. 183

Majestät wirklicher geheimer Rath und Kämmerer, Comthurdes St. Stefans- und Josefordens, Magnat des KönigreichsUngarn, Mainzer Kammerherr, adliger Hofrath, KurmainzerObriststallmeister, Amtmann zu Gernsheim und Oberlahn-stein , Trierer wirklicher geheimer Rath und Amtmann zuMayen, Monreal und Kaisersesch, Ritterrath des Cantonsvom Niederrheinstrom.

Hugo Philipp war grosser Bücherfreund. Bücher mitseinem ex libris als Ritterrath und S. |osefs-( )rdens-Com-mandeur besitzt die Schlossbibliothek noch. Seine Lieb-haberei für Gemälde war eine ausserordentliche. Die Galleriezu Eltville verdankt ihm ihre Einrichtung und bestenSchätze. Graf Hugo Philipp trat auch mit dem bekanntenMainzer Kunstfreund und Sammler Grafen Franz von Kessel-statt in Beziehungen. Am 16. December 1812 bezahlte erfür ein Bildniss des Caspar zu Eltz demselben 34 Guldenund kaufte demselben am 2. ]uni 181 5 das Bild des JohannChristof Sohn zu Eltz Domherrn zu Mainz und Wirzburggemalt aetatis 28 anno 1604 wahrscheinlich von EberhardKryns einem Schüler des Carl von Mander Porträt- undHistorienmaler für 29 Gulden ab. 28 3)

Als Freund der Geschichte liess er von Rath Wein-heimer 1798 das Familienarchiv zu Mainz ordnen und in-ventarisiren; eine Menge Auszüge aus Druckwerken zurHausgeschichte wurden 1789 gemacht, Grabdenkmäler zuKempenich, Ottingen, Mainz, Monreal, Trier und an andernOrten abgeschrieben, da Graf Hugo Philipp den Gedankeneiner Geschichte des Geschlechts zu Eltz gehabt zu habenscheint. Die Arbeiten Weinheimers überwachte der Grafund machte selbst Auszüge und Notizen in solche. 28 -*)