DIE LINIE ZU Kl. TZ ZU KEMPENICH. 157
Genf, Lyon, Toulon, Montpellier, Bordeaux, Paris, Arras,Lille, Ostende, Rotterdam, Leyden, Mecheln, Lüttich, Cöln,Bonn und Bad Schwalbach wieder nach Mainz, wo er 1762ankam. Diese Reisen machte er in Begleitung des GrafenPhilipp Karl von Ostein Neffen des Mainzer Kurfürstenund beschrieb solche eigenhändig. 22 y)
Am 5. November 1763 verlobte sich Hugo PhilippKarl als Mainzer wirklicher Kämmerer und Trierer adligerHof- und Regierungsrath sowie Amtmann zu Oberlahnstein,Mayen, Monreal und Kaisersesch zu Bingen mit SophiePhilippine Eva Salentine Walburgis Boos von Waldeckund Montfort, welche zu Mainz am 1. Mai 1744 in derSt. Lmmeranskirche getauft worden 22< > a ) und die Tochterdes Karl Josef Philipp Adam Boos von Waldeck und Mont-fort, Kurmainzer und Trierer wirklichen geheimen Raths,Regimentsburgmanns zu Kriedberg und Amtmanns zu Stein-heim und der Sophie Theresia Freiin Greifenclau zu Yolratswar. Hugo Franz Karl zu Eltz Domprobst zu Mainz warder Verlobung Zeuge. 2 s°) Das Heirathsgut der Braut be-stand in 3000 Gulden Frankfurter Währung zu 60 Kreuzergerechnet, wogegen sie auf das väterliche, brüderliche undschwesterliche Vermögen und Anfall verzichtete. Die Wider-lage des Bräutigams bestand in ebensoviel, die Morgengabein 1 500 Gulden, das Wittum in den 150 Gulden aus derWiderlage, Unterhalt an Hafer, Heu und Stroh für dreiPferde, einem Stadt- und einem Reisewagen mit Geschirr,an Wein ein Fuder Moselwein von Briedel, einem Fuderaus Winningen, einem Fuder geringern Wein aus Mosel-weis, an Korn 40 Malter Coblenzer Mass, an Gerste 8Malter, an Hühnern 50 Stück, an Schweinen 3 Stück aus