i S o ZWEITE ABTHEILUNG. DREIZEHNTES HA.UPTSTÜCK.
jugend überreichte einen Glückwunsch in Versen: »DerTempel der Zukunfft Ihre- Reichs Hoch Gräflichen exeellenceDem Hochgebohrnen Reiehs Grafen, und Herrn AnselmCasimir T'rantz Graf und Edlen I terra zu Kitz. Bey HöchstDero erfreulichsten Dienst-Antritt als Vicedom im Rheingaugewidmet von der durch diesse frohe Ereichniss inniglichgerührten Schuhl Jugend zu Eltvill. 1774.« 2I 5) AnselmCasimir liess zu Eltville vor dem Familienhause dem RheineLand abgewinnen und darauf Anlagen mit einer ßaumalleeanlegen. Die Kltviller bleichten auf dem Rasen ihre Wasche.Auf Klagen Anselm Casimirs erklärte 1770 der Stadtvor-stand zu Eltville nämlich Karl Christian Baldner Ober-schultheiss und die Gerichtsgeschwornen Anton Cetto, derStadtbürgermeister Godfrid Müller und der Gemeindevor-steher Wendel Heitz, dass dem Grafen das Recht an denAnlagen zustehe. 21 5 •>)
Am 7. November 1776 kündigte die Trierer Hof-kammer die Pfandschaft über Haus und Herrschaft Kem-penich und bot die Herauszahlung der 8000 Gulden Pfand-schilling zu Coblenz oder Andernach an. 2 ' 6 ) AnselmCasimir eilte mit der Annahmt; keineswegs. Am 13. De-cember 177'' kündigte Kurfürst Clemens Wenceslaus vonTrier die Pfandschaft nochmals und sicherte zu, dass dieAllodialgÜter der Familie zu Kitz in der Herrschaft Kem-penich nicht hierbei als zur Pfandschaft gehörig betrachtetwerden sollten. 21 ") Anselm Casimir näherte sich der Sache,es scheint jedoch bald Schwierigkeiten gegeben zu haben.Vorerst handelte es sich um die sogenannten Netter Höfe.Dieselben waren [736 neu abgesteint, wurden aber 1777;ils weder zur Herrschaft Kempenich noch zum Kirch-