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2 (1890) Schluss
Entstehung
Seite
139
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DIE LINIE ZU ELTZ ZU KEMPENICH. i$q

Antheil mit allen Gütern an, dafür sollte der Käufer die440 Reichsthaler Rente wie der bisherige AdmodiatorLauteren, 105 Reichsthaler an die geistlichen Fräulein zuEltz und im Falle Freiherr Hugo Ferdinand vor seinenSchwestern sterbe, die Renten bis zum Tode fort reichenund um einen Prozess bei noch nicht abgelaufener Pacht-zeit mit dem Beständet' zu verhüten, die Eviction leisten.Der Beständer wollte die Sache verzögern und hielt mitVerabfolgung der Güterspecificationen zurück. Aus demAnkaufe wurde nichts.'/")

Im Jahre 1755 zeigte sich bei den I nterthanen inSlavonien und Syrmien neuerdings Unzufriedenheit gegen dieGrundherrschaften. Die k. k. Commission zu Verovitzaerklärte auf Befehl der Regierung, die Geistlichkeit solledem Volke von den Kanzeln herab kund thun, wer unzu-frieden sei, möge seine Beschwerde der Hofcommissioneinreichen. Hierauf kamen aus allen Ortschaften die Unter-thanen schaarenweise mit Beschwerden. Aus der Herr-schaft Vukovar meldeten meist griechische Unterthanen inFolge Verhetzung einiger fremd dahin gekommener Be-wohner etliche Beschwerden an. Vukovar selbst als Mark-flecken erstrebte namentlich Befreiung von der Roboth(Frohndearbeit). Da die P>eschwerden theils unbegründettheils den Gerechtsamen der Herrschaft gerade wider-sprechend gefunden wurden, unterblieb jeder Versuch zurVereinbarung, doch wurden die vielen Frohnden stillschweigendgemindert. Während in Oberslavonien die Sache zum offenenAufruhr kam, blieb in der Flerrschaft Vukovar Alles ruhig. 1 ; 8 )Die Einkünfte der Herrschaft betrugen in den Jahren 1752