DIE LINIE ZU ELTZ ZU KEMPENICH. 129
die Messe bezog das Kloster Eibingen im Rheingau eineKornrente.
7) Antheil an Haus und Burg Leyen, zwei Drittelam Zehnten zu Gehnheim bei Leyen, ein halber Hof zuWonsheim und Albisheim als Nassau-Saarbrücker Lehenvon der Herrschaft Kirchheim.
8) Ein Mainzer Lehen zu Vendersheim.
9) Ein Pfalzzweibrücker Lehen zu Padenheim.
10) Ein Mainzer Burglehen zu Klopp in Bingen.
11) Ein rheingräfliches Lehen zu Rümmelsheim, sowieOrt und Gericht Berweiler.
1 2) 20 Malter Korn und 6 Gulden Rente im Bann undGericht Berweiler als Lehen der Wild- und Rheingrafen zuDhaun und Kirburg. (Kam 1739 nach dem Aussterbender Faust von Stromberg an Armylius von FürstenwärterBurgsess zu Odenbach.'W)
Ausser diesem Zuwachs erhielt Anselm Casimir durchdiese Heirath das Erbe des Generalfeldmarschalks HansKarl Grafen zu Thüngen, Dessen Gattin Maria Johannawar nämlich die Schwester des Reichsfreiherrn Friedrichjosef Faust von Stromberg Mainzer, Wirzburger und Bam-berger Geheimer Rath, Vicedom und Oberamtmann. Inihrem Testament setzte sie am 16. April i 730 ihres BrudersFriedrich Josef einzige Tochter Eva Josefa die spätere GattinAnselm Casimirs zur Gesammterbin ein.'45) Doch nichtso leichten Kaufes erwarb Anselm Casimir diese Thüngen'scheErbschaft, da die von Sturmfeder wegen eines Guthabensvon 15000 Gulden an die von Thüngen einen Prozess umdie Erbschaft anstrebten, der am 24. März 1772 durch Ver-gleich endigte, indem Anselm Casimir baar 12000 Gulden
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