DIE LINIE ZU El .TZ ZU KEMPENICH.
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Ward geistlich und empfing die erste Tonsur zu Laach am
5. April 1685 von Abt Placidus von Laach und das Studien-
zeugniss als Domherr am 2. October 1687.47) Damian
Henrich studirte zu Rom im deutschen Colleg von 1695 an
Metaphysik. Das Colleg stellte ihm hierüber am 18. Januar
1696 Zeugnis aus.4 8 ) Er ward Domherr zu Trier. Am
I.Juli 1732 ernannte ihn Kurfürst Philipp Karl von Mainz
2 1.zum geheimen Ratn. 49) Am November 1735 übertrug
Kurfürst Franz Georg von Trier aus dem Hause Schönborndemselben als Domherrn zu Trier, Mainzer wirklichen gehei-men Rath, Praeses consistorii und (ieneralvicar zu Trier dasdurch den Tod des Johann Ferdinand Friedrich von Rollingenerledigte Archidiaconat von St. Castor zu Garden, wovonDamian Henrich am 7. Juni 1736 Besitz nahm.5°) DieseWürde besass er kaum ein Jahr, da derselbe am 20. Februar1737 zu Trier starb. Nach seinem letzten Willen wurdeer in der Liebfrauenkirche zu Trier neben seinem Onkeldem Oberchorbischof beerdigt. An dem Pfeiler daselbstbefindet sich folgende Inschrift: Mortale quidquid habuit,hie deponit reverendissimus, illustrissimus et excellentissi-mus d. d. 1 )amianus Henricus ex s. r. i. comitibus ab Fitzin Kempenich ecclesiae metrop. Trevirensis canonicus etarchidiaconus tit. s. Castoris in Cardona, em. electori Mogun-tino a secretioribus consiliis, per archidioe. Trev. vicariusgeneralis et praeses consistorii. Volens hoc suae in admi-rabilem dei matrem pietatis exstare monumentum. R. I. P. 5 1 )Sein Onkel Anselm Casimir ward sein Gesammterbe, seinerSchwester Anna Maria Elisabeth hatte er 1700 sein be-wegliches Gut vermacht.