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2 (1890) Schluss
Entstehung
Seite
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48 ZWEITE ABTHEILUNG. ZWÖLFTES HAUI'TSTÜCK.

Jacob Schenk von Schmittburg', Hans Anton und Georg-Anton Waldbot von Bassenheim wurden Vormünder derKinder desselben aus dessen Ehe mit Maria Katharinegebornen Waldbot von Bassenheim, nämlich Philipp Christof,Magdalene Elisabeth und Maria Antonetta und mit derenMutter als solche am 30. Januar 1661 vom Kaiser Leopoldbestätigt und vom Reichskammergericht zu Speier ver-pflichtet. 44) Am 9. Juni 1663 trat Jacob Friedrich Herrzu Eltz seinem Vetter Hans Anton seinen Antheil amFruchtzehnten zu Rübenach und Bubenheim sowie denMühlenpacht und andre Gefälle daselbst lebenslänglich ab,machte aber zur Bedingung, dass ihm für jedes MalterFrucht des Zehntens vier Gulden nach Worms oder Speiergeliefert würden. 44")

Durch Vereinbarung sämmtlicher Inhaber des HausesEltz gelben Löwens und der von der Leyen sowie derGemeinde Wiersheim bestand der Gebrauch, dass der Altaristdes St. Johannesbeneficiums zu Müden, nachdem sein Bene-ficium von Müden nach Wiersheim transferirt, als beider-seitig bestellter Caplan abwechselnd den einen Sonntag zuWiersheim, am andern zu Burg Eltz Gottesdienst halte.Wenn derselbe zu Eltz sich aufhielt, bekam er die Kost,sonst hatte er für beide Dienstleistungen nur die Rentenseines Altars. Im Jahre 1663 erlaubte sich Johann Nicolaus(vom weissen Löwen) mit Umgehung der vom gelben Löwenund der Gemeinde Wiersheim, diesen Altar dem CorneliusBenedict Münster zu vergeben. Die vom gelben Löwenklagten beim Official Anethanus zu Coblenz, welcher zuGunsten der vom gelben Löwen entschied, die Mitpatronenbei ihrer Gerechtigkeit und Patronatsrecht zu belassen. 4»'>)