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2 (1890) Schluss
Entstehung
Seite
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16 ZWEITE ABTHEILUNG. ELFTES HAUPTSTÜCK.

Am 18. August 1592 lieh Hans Anton bei ConradSchilling von Lahnstein Domdecan zu Worms 2000 rheinischeGoldgulden und verschrieb dafür 100 Goldgulden gleicherMünze Rente, die er auf die von seinem Vater ererbtenGüter anwies. Diese Güter waren der Bamberger Hof zuBoppard als Lehen, das sein Vater Hans Reichard TriererMarschalk von dem Bischof von Bamberg gekauft für3000 Gulden Frankfurter Währung, die OberrheinischenGüter gekauft für 1000 Gulden zu 24 Albus, die LimburgerGüter gekauft für 1500 Gulden, alle im Bopparder Reichgelegen, 50 Gulden Rente vom Bonner Zoll von 1000 Gold-gulden Hauptgeld, die eignen Höfe Seyffen, Stetbach, Dreyssund Heddesdorf alle auf dem Westerwald in der GrafschaftWied-Isenburg, welche von denen von Breitbach herkamen,und seinem Vater für 4000 Reichsthaler zugetheilt worden,und alle anderen Güter und Renten. Vorbehalten war derWiederankauf der Renten mit 2000 Goldgulden unter halb-jähriger Aufkündigung. Melchior Herr zu Eltz königlichspanischer Obrist und Trierer Amtmann zu Montabaur seinVetter war Zeuge.3 2 ) Am 25. October 1593 machte HansAnton nach Anna Marias Tod mit Margarethe Stumpf vonWaldeck gebornen von Wolfskeim Wittwe seiner Schwieger-mutter wegen des Heirathsguts der Anna einen Vergleich.Hans Anton erhielt anstatt des versprochenen aber nichtgezahlten Heirathsguts die Güter, Zinsen und Gerechtig-keiten zu Kestert, übernimmt aber auch die darauf ruhendenBeschwerden, beides lebenslänglich, sodann Kleidung undGeschmuck seiner Gattin selig. 3 2!l )

Am 1. Februar 1593 belehnte Bischof Neythard vonBamberg den Hans Anton, Anton Trierer Erbmarschalk,