.1.esel, den 14ten Juni..Endlich, liebsten Freunde, befinde ichmich an dem glücklichen Strome des Rheins,welcher, mit den Landesbewohnern zu se-Wunschhen, ſchon Jahre lang mein innigſtergewesen ist: Es dämmerten noch die Hü-gel, als ich ganz frühe von Brockhausenabfuhr. — Jetzt bereitete sich die Naturzum Schlafe, da wir zu Starkrad anka-men. Ein gewöhnlicher Reisender hättedas Ziel seiner Tagesfahrt zu erreichen ge-sucht: Wir blieben 3 Stunden Wegesdiesseits Wesel, um Land und Leute bisan den Rhein mit einiger Richtigkeit ken-nen zu lernen. Behaglicher wäre es mir,ihnen alles, was wir gesehn, gehört undwas ich auf dem Herzen habe, zu sagen,allein da dieses Feder, Dinte und Papiernicht gestatten; so bin ich genöthigt micheinzuschränken. Es war einmal Verhäng-niß, daß es uns zu Starkrad nicht zumbesten gehen sollte, indem einige Krank-heit uns gewissermassen Hindernisse veran-O 5..9
Druckschrift
Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
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