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Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
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56sehen welche nichts weiter bedeuten, alsdaß solche nur zur bequemen Unterschei-dung der Häuser dienen. Man rechnet diehiesige Volksmenge bis auf 7000 Seelen,dies würde unglaublich lauten, wenn mannicht dabei in Erwägung zöge, daß diemeisten Häuser von Fabrikanten bewohntwerden, also auch Werkgesellen und Lehr-burschen in sich fassen.Die Unternehmer der Fabriken sind vor-züglich die würdige Familie von der Leyen,diese haben zwar vor kurzem über 200Fabrikanten verlohren, welche nach Kai-serswerth, ein paar Stunden von Crefeld,gegangen sind, allein ihre besondere Für-sorge hat doch diesen Verlust sehr baldwieder ersetzt, obwohl nicht gut geläugnetwerden kann, daß sie politischer gehan-delt haben würden, solche zu erhalten,indem nunmehr zu Kaiserswerth eben dienemlichen Seidenwaaren gemacht werdenkönnen; welche in Zukunft durch besondereVeranlaſſungen und Lokalumſtände, vor-nemlich, wenn die Herrn Gebrüder vonder Leyen nicht mehr seyn sollten, dem Cre-feld sehr scheden dürfte. Der Anwachsder vielen ſchönen Seidenfabriken hat faſtalle Linnenfabriken verdrängt, welche sich