49viele sandigte Boden sich gröstentheils da-mit bezogen befindet, und nach einer Reihevon 20 bis 30 Jahren ausserordentlichviel Holz produziren dürfte. Dieses Holzkann indeſſen hier wegen Mangel an Schneid-mühlen nicht gehörig veredelt werden, in-dem Wassermühlen dazu fehlen, Windmüh-len zu ungewiß zum Holzschneiden gehn,und daher nur das Mittel der Schneide-mühlen mit Pferden übrig bleibt. Wohl-habende Güterbesitzer würden also wohl-thun, wenn sie auf Anlegung solcher be-nöthigten Schneidemühlen bedacht wären,damit man nicht nöthig hätte, den des-fallsigen Gewinn den Holländern in dieHände zu spielen.Sonnabend, den 1ten Juni — wurdeeine Reise in die Gegend des Hochwaldesgemacht, und zu Marienbaum das Sehens-würdige bemerkt. Das Königs Gehölzwird Forstökonomisch unterhalten und ab-genutzt, das junge Laub des Eichenholzesfand sich überall im ersten Triebe erfro-ren, wodurch die Saatkämpe sehr leidenund das übrige Holz wenigstens den erstenTrieb ganz verliehren müste. Das Klo-ster Marienbaum, wo das bekannte Wun-
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Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
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