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Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
Entstehung
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40schein nehmen und Nachahmung suchenwollte. Um Elten herum findet man einesehr grosse wüste Heide uncultivirt. Zuwünschen wäre es also, wenn gemein-nützig denkende Männer hierunter eineVerbeſſerung zu treffen und nützliche An-lagen zu machen suchen mögten, indemdiese Wüste wenigstens zur besten Holz-kultur umzubilden seyn würde. Zu Eltenist ein großes katholisches Stift; daselbstbefindet sich ein Brunnen von unermeßli-cher Tiefe, welcher im dreissigjährigen Kriegedurch lange Einschliessung des Orts ent-standen seyn soll. Von Elten bis Emrichist schlechter Grund meistens Sand, undnur zu Sevenar ein kleiner District gutenBodens. Die Stadt Sevenar iſt ſehrklein und unbedeutend, dahingegen dieStadt Emmerich von einer bedeutenderenGrösse, auch Landtagsfähig.Mittwoch, den 29ten Mai. Emmerichist in den alten Zeiten eine der gröstenHandlungsstädte gewesen, es hat sich jedochdie Handlung vor einigen fünfzig undmehreren Jahren von hier nach Wesel,und von da nach Duisburg hingezogen,und dahin mit den großen Kaufleuten eta-blirt. Die Stadt hat demnach gegenwär-