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Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
Entstehung
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11deine volkreiche Gaſſen, ſiebenzig Meilen- Der Rheinzollweites Berlin eingiebt dem Landesherrn in hiesiger Gegendeine ansehnliche Rebenue.Den 22ten Mai. Die Gegend von We-ſel bis zur Stadt Xanten läuft an demRhein hinunter, und hat daher mit derVeselschen ähnliche Beschaffenheit. Indieser Gegend siehet man bereits ansehn-liche Schiffe mit holländischen Kaufmanns-gütern befrachtet den Rhein hinauf nachDuisburg, Düsseldorf, Cöln, Frankfurthu. s. w. laufen.Der Rhein ist in hiesiger Gegend sehrreissend und richtet jährlich große Verwü-stungen an, welche durch die vielen Was-serwerke, so jährlich zum Uferanwachs ver-anlaßt werden, noch mehr erweitert zuwerden scheinen, und eben daher weitschädlicher als nützlich werden mögen, in-dem der in hiesiger Gegend sehr reissendeRheinstrom sich schwerlich durch Kunst inseinem Stromgange einschränken und ver-ändern laßen kann, weshalb es nicht vongeringen Nutzen für das Land ſeyn würde,wenn eine unpartheyiſche Commiſſion vonſachkündigen Männern und gemeinnützigA6