Druckschrift 
1 (1889)
Entstehung
Seite
373
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DIE LINIE ZU ELTZ ZU BI.IESCASTEL. 373

wie Arnold von Garden selig dieses Lehen besass.3) Am20. October 1535 verpfändeten Heinrich Herr zu Isenburgund Grensau und Margarethe geborne Gräfin zu WertheimEheleute sowie Gerlach Jungherr zu Isenburg Gebrüderdem Friedrich für die durch Vergleich ihm schuldig ge-wordenen 1 200 Gulden Capital mit 60 Gulden Rente ihrenHof zu Valendar bei Coblenz.4)

Friedrich hatte sich mit Dorothea von LewensteinTochter des Johann von Lewenstein zu Randeck und derMargarethe von Gutenheim verheirathet und dadurch diebedeutenden Güter der edlen Familie von Bliescastel, einBurglehen zu Bliescastel, das Hochgericht um dasselbe, dasDorf Walvescheid, das halbe Dorf Ballweiler nebst sonstigemBesitz erworben. 5) Friedrich nahm seinen Sitz zu Blies-castel, wonach sich die von ihm begründete Seitenliniebenannte.

Am 10. October 1536 belehnte Johann Ludwig Grafzu Nassau und Saarbrücken Herr zu Lahr den Friedrichfür dessen Gattin Dorothea von Lewenstein, weiland Johannsvon Lewenstein Tochter nach Urtheil des Lehengerichts zuSaarbrücken vom 22. Juni 1536 mit dem Burglehen, wiees Heinrich von Lewenstein der Alte und dann Johann vonLewenstein dessen Sohn hatte, nämlich anstatt des Hauseszu Saarbrücken in der Burg bei dem grossen Thurm dasHaus auf dem Platz zu Saarbrücken, einem wüsten Platzzu St. Johann, einer Scheuer und verschiedenen Ländereienals Burglehen. 6 ) Am 21. Juli 1538 belehnte Graf Chunozu Virneburg den Friedrich zu Eltz mit dem VirneburgerLehen zu Oberfell, Sürsch, Mertloch und Polch.7) Am