Druckschrift 
1 (1889)
Entstehung
Seite
303
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DIE LINIE ZU ELTZ ZU ÜTTINGEN UND CLEREF. 303

Godfrid bestellter Oberkommissar des Landes Luxenburgfür den Durchzug des Kriegsvolks aus Italien 3i) und erhieltam 7. März 1578 den Auftrag, auf die Vertheilung derLebensmittel und Quartiere dieses Kriegsvolks auf demZuge nach Luxenburg Acht zu haben.3 2 ) Am 14. April1578 gab ihm Johann von Oesterreich den Auftrag, dieReiterei des Herzogs Heinrich von Braunschweig nach St.Veith zu führen und auf deren Verköstigung und Unterhaltbei diesem Marsche zu achten.33) Den 29. April 1578wies Joachim Graf von Mansfeld die Einnehmer der Graf-schaft Vianden und der Herrschaften St. Veith und Das-bourg an, auf Verlangen des Godfrid zu Eltz demselbendie Früchte für den Unterhalt der Reiter des Herzogsvon Braunschweig gemäss des Befehls des Johann vonOesterreich vom 9. April 1578 im Felde vor Chimayzu liefern. 34) Am 1. Mai 1578 kaufte Godfrid vonMoyses von Heu Herrn zu Raigenacq ein Zehntel desHauses, Landes und der Herrschaft Clervaux als Erbeder Margarethe von Brandenburg nebst Zugehör für 10000Francs Lothringer Währung. 35) Am 9. und 10. Mai 1578befand sich Godfrid zu Clervaux und ordnete als Commissardes Herzogs Erich von Braunschweig die Lieferungen vonVorräthen nach St. Veith und an die Reiterei desselben. 36)Am 19. Mai 1578 erhielten die Mitherrn von Clervaux eineerneuerte Mahnung, sich gerüstet und bewaffnet zum Marschein vierzehn Tagen bereit zu halten. 37) Am gleichen Tageschrieb der Graf von Mansfeld dem Godfrid, in vierzehnTagen zu kommen und Geld in Empfang zu nehmen ;3 8 ) auchin Luxenburg zur Erfüllung seiner Lehenspflicht zu er-scheinen. 39) Am 13. November 1578 erfolgte eine neue