Druckschrift 
1 (1889)
Entstehung
Seite
300
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ZWEITE ABTHEILUNG. DRITTES HAUPTSTÜCK.

Verwahrung ein, indem ihr Gatte damals krank auf demTodesbette gelegen habe, als er diese Anordnung machte.3)Trotzdem kam die Heirath zu Stande. Am 16. October1560 verlangte Godfrid Herr zu Eltz und Üttingen dieHand der Elisabeth von Heu gegen deren Vormund Martinde Heu Herrn zu Clervaux und Creppy gemäss der Hei-rathsbestimmung vom 21. August 1547, wogegen Martinde Heu Einsprache erhob.4) Am 22. Februar 1564 wurdeder Ehevertrag abgeschlossen^) Am 7. April 1565 ernannteMartin de Heu Herr zu Creppy und Clervaux den Godfridzu Eltz, Wolmeringen und Ennery seinen Neffen und denAnton Perthes Einnehmer zu Metz zu Sachwaltern wegendes Testaments seiner Mutter Margarethe von Brandenburgselig vom 3. April 1558. 6 ) Am 1. Juni 1568 wurde God-frid auf Bitten der Margarethe von Heu Gattin des Georgvon Savigny Ritters deren Sachwalter und Bürge in derErbsache der Margarethe von Brandenburg, 7) und gab am29. September 1568 als Mitherr zu Clervaux sein Erbgutzu Putscheit dem Johann von Walhausen und der MarieHeuser in Pacht. 8 ) Gegen die Besitznahme von Enneryhatte sich 1569 Jacob von Godly Gatte der Anna vonFailly mit Ansprüchen wider Godfrid erhoben, da Anna dieerste Frau des Nicolaus von Heu Ritters Herrn zu Ennery,Schwiegervater Godfrids, war.?) Godfrid blieb jedoch Erbevon Ennery. In der Theilung vom 29. April 1570 erhieltGodfrid aus dem elterlichen Erbe Lagrange. 10 )

Am 2$. October 1570 forderte der Graf von MansfeldStatthalter zu Luxenburg den Godfrid auf, sich nach Luxen-burg bei Gelegenheit der nächst bevorstehenden Durchreiseder Kaiserstochter künftigen Königin zu begeben, welche