Druckschrift 
1 (1889)
Entstehung
Seite
292
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2 9 2 ZWEITE ABTHEILUNG. ZWEITES HAUPTSTÜCK.

Am 17. April 1550 übertrugen Anton Herr zu Mercyund Limbach und Bernard de La Rochette Herr zu Moers-dorf im Namen der Isabella von Sampigny den Erbendes Bernard zu Eltz und der Margarethe von Baumel-burg dessen Wittwe deren Rechte in der Herrschaft Wol-meringen für 700 Francs de Bar kaufweise. 5 1 ) Nachträg-lich wurde noch beurkundet, dass (am 23. April 1550)Bernard 100 Joachimsthaler mit 5 Thaler Rente auf denGefällen und Renten zu Ventingen erhielt,S 2 ) und (am28. April 1550) derselbe von Franz von Vaque Herrn zuÜttingen die Hälfte des Schlosses und der HerrschaftSchengen gegen seinen Anthcil an Waldbredenis und denZehnten zu Roetzweiler austauschte. 53) Am 13. November1550 liehen Margarethe von Baumelburg Wittwe Bernardszu Eltz, Bernhard von Velbrück Herr zu Beffort, Amtmannzu Vianden, Anton Herr zu Mercy und Limpach undFriedrich von Brandenburg Herr zu Meisenburg als Mutterund Vormünder der Kinder Bernards zu Eltz von Friedrichvon Epstein Decan zu Mersch und Dietrich von Waver,Einnehmer zu Daisburg als Vormünder der Marie von derHeiden 500 Gulden ad 6 Batzen auf ihre Renten undGefälle zu Welscheit. 54) Am 8. Mai 1551 unterhandelteMargarethe mit Georg de La Rochette wegen der Zinsenvon den Verschreibungen zu Schengen als Eigenthum desFranz Vaque und erklärte sich für 2^/ 2 Kronen und 6 MalterRoggen haftbar. 55) Sie lieh am 1. November 1551 vonBrigitte von Wallerfangen Wittwe 140 Joachimsthaler undversprach die Zinsen mit 7 Thaler aus ihren Renten zuSchengen zu bezahlen. Salentin ihr Sohn siegelte. 5 6 ) Die-selbe Brigitta lieh ihr am 17. März 1552 weitere 160