284 ZWEITE ABTHEILUNG. ZWEITES HAUPTSTÜCK.
Friedrich von dem Berge genannt Kesseler Johanns Bruder385 Gulden rheinische Goldmünze und setzten den Wilhelmvon Staffel, Ritter, Dederich von Staffel, Coenen von derLeyen und Marselinus von Reifenberg zu Bürgen, die imFalle der Nichtzahlung Einlager mit einem guten reisigenKnecht und Pferd in einer offenen Herberge zu Montabauroder Kirchburg halten sollen. 7 a ) Peter hatte von Bernhardvon Schauenburg und Clara von Langenau, Tochter desFlenne, Eheleute mit seiner Gattin Eva deren Antheil amSchlosse Langenau als Cölner Lehen gekauft. Am 29. Juni1491 genehmigte Kurfürst Flermann diesen Kauf als Lehens-herr 8 ) und belehnte den Peter Sohn zu Eltz mit diesemLehen. 9) Peter, welcher durch die Heirath mit Eva vonÜttingen die Flerrschaft Üttingen (Ottingen, Ottange) inLothringen erworben und zu Üttingen wohnte, starb baldnach 1491. Seine Wittwe heirathete den Hilger vonLangenau, mit dem sie 1494 vorkommt, sie starb 1507.
Die Verschreibung von Kurtrier über obiges Darlehenvon 2000 Gulden war nach Peters Tod an dessen BruderJohann gelangt. Am 19. November 1498 benahmen sichFriedrich von Modersbach Ritter, Werner Zant Vogt imHamm, Daniel Schilling von Lahnstein, Flenrich von Metzen-hausen und Otto von Diez für Kurfürst Johann von Trierals Bürgen gegen Peter zu Eltz für das Darlehen von2000 Gulden rheinische Münze mit 100 Gulden Rentevon 1481 an mit Johann ältestem Sohne zu Eltz als In-haber der Verschreibung wegen der Abzahlung. IO )
Peter hatte mit Eva von Üttingen folgende Kinder:
1) Gerhard wurde am 24. Juni 1517 gleich seinem
Vater Peter von Kurcöln mit einem Theile am Schlosse