2 8o ZWEITE ABTHEILUNG. ERSTES HAUPTSTÜCK.
Winningen nebst Weinberg und Hecken, wie sie ihn vonden Gebrüdern von Metternich erhielt. Sterben beide Söhneohne Leibeserben, so fällt der Hof auf ihres Bruders HansGeorg von Metzenhausen Kinder und Erben zurück. IhreSchwestern und der Bruder Hans Georg erhielten auch dasSilber zu zwei Theilen, die Stickereien erhielt die Frau zuEltz ihre Schwester, soweit darauf die Wappen Eltz undMetzenhausen gestickt, als Andenken für die Familie.
3) Hans Jacob Sohn ihrer Schwester erhielt denPitschirring ihres Gatten, dessen grosses Insiegel und zweiRosenobel.
4) Regine Elisabeth von Metzenhausen ihre Schwesterund Äbtissin zur Engelport erhielt ausser den 100 Reichs-thalern, die sie bereits bekommen, etwas Silberwerk.
5) Gesammterbe wurde ihr Bruder Hans Georg vonMetzenhausen, Trierer Amtmann zu Cochem, Dhaun undUlmen. Ihre beiden Schwestern erhielten den dritten Theilder Errungenschaft während der Ehe, die ihr nach demEhevertrag ganz zugefallen war. 5 6 5)
Johann Wilhelm Ludwig Herr zu Eltz, Chorbischofund Domherr zu Trier und Lothar Friedrich Bischof zuSpeier waren Testamentsvollstrecker und erhielten einensilbervergoldeten Becher mit dem Schönberger Wappenzum Andenken. s 66 ) Maria Elisabeth starb 1656 und wurdebei ihrem Gatten zu Coblenz bei den Predigern am Ein-gange des Chors bestattet. 567)
Beide Eheleute waren andächtige wohlthätige Leuteund machten eine Menge Stiftungen. Auf Burg Eltz stiftetensie zwei Anniversarien für die Familie zu Eltz auf Michaelis