Druckschrift 
1 (1889)
Entstehung
Seite
276
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278 ZWEITE ABTHEILUNG. ERSTES HAUPTSTÜCK.

Eltz goldner Löwe und Metzenhausen, rechts Eltz weisserLöwe und Hagen, was daran erinnert, dass Hans Jacobnebst Gattin mit Friedrich Wolf und Agnes Appollonia vonHagen vom weissen Löwen diese Terrasse nebst Geländeranfertigen Hessen.

Maria Elisabeth die Wittwe Hans Jacobs lebte meistzu Coblenz. Auf den Sterbetag ihres Gatten den 29. Auguststiftete sie bei den Predigern zu Coblenz ein Anniversar,ein zweites mit einer Singmesse an U. L. F. Altar nebstzwei gelesenen Messen ausser der gestifteten Messe für denTag ihres Todes, so dass alle vier Altäre in einer Reihezugleich besetzt, sein sollten, nebstdem Todtenvigil undGedächtnis nach dem Hochamt. Am 2. Mai 1650 erklärtenNicolaus Flesgen Prior und der Convent des Predigerordenszu Coblenz, dass Elisabeth für diese Anniversarien 200Reichsthaler entrichtete. 5 6t )

Um die Andacht in dem neuen Kloster Cochem zufördern, schenkte Maria Elisabeth am 12. Februar 1651demselben zwei Kreuzpartikeln, zur Aufbewahrung derselbengab Hans Anton Plerr zu Eltz und Üttingen Amtmann zuMayen ein prächtiges Kreuz. Diese Partikeln hatte PhilippJacob von Lersheim im Jahre 1594 den 23. Septemberdem Landcomthur Johann zu Eltz zu Lothringen undComthur zu Trier, nachdem sie sein Altvater aus demheiligen Land mitgebracht, geschenkt. Von diesem erhieltsie Anton zu Eltz, nach dessen Tod dessen Sohn HansJacob. Dieses Geschenk passte sehr zu dem Umstände,dass die Kirche des Kapuzinerklosters zu Cochem dem heil.Kreuze geweiht war. Am 12. Februar 1651 stellte Elisabethdie Schenkungsurkunde hierüber aus. 5 62 )