2 3 2 ZWEITE ABTHEILUNG. ERSTES HAUPTSTÜCK.
länger in andern Händen lassen wolle, habe er den Pfand-schilling gekündigt. Er bat um Absendung von Vertreternzu diesem Zwecke.49«) Die Ablösung geschah, im Jahre1574 lies Anton das Haus Kempenich herstellen. —
Im Jahre 1575 empfing Anton vom Grafen Johann zuWied den Senheimer Antheil am Zolle zu Engers zu Lehen,und kaufte im gleichen Jahre Ackerland in der HerrschaftKempenich, welchem Ankaufe andre Erwerbungen 1576,1580, 1584, 1585, 1586, 1588, 1589, 1590, 1591, 1592,1593 folgten, 492) so dass sich der Besitz dort bedeutendmehrte. Im Jahre 1575 am 30. April belehnte LudwigCardinal und Bischof zu Metz den Anton und JohannReichard Gebrüder mit den von denen von Esch zu Lehengetragenen Renten zu Briedel und Pünderich, die sie anMetz abgetreten.493) Am 30. Juni 1575 gestattete KurfürstJacob von Trier dem Kloster Himmerode seinen Weinberg,Haus und Garten bei Coblenz an Anton Marschalk, Amt-mann zu Mayen, Rath und Obrist der Krone Erankreichzu verkaufen. 494) Am 9. April 1576 lieh Anton auf An-suchen seiner Base und Schwägerin Margarethe Wittwe zuEltz zu Schöneck 1000 Goldgulden bei dem Cone Dom-decan, Adolf und Werner Schilling zu Lahnstein Gebrüderfür dieselbe und verpfändete zur Sicherheit auch seinerseitsseine beiden Höfe auf dem Lehmener Berg.494 a ) Am 20.Januar 1577 empfing Anton Amtmann zu Mayen vonKurfürst Jacob zu Trier für Bertram von Mirbach dessenLehen. 495)
Anton Trierer Marschalk, Rath und Amtmann zuMayen und Monreal machte am 28. Juli 1578 mit seinemBruder Hans Reichard Herrn zu Eltz als Begründer der