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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
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3.

Vertrag zwischen den im Thurgan regierenden VII Orten nnd den Städten Bern,Freibnrg nnd Solothurn betreffend die Kastenvogtei der Klöster, die Appellationen und den

Eid des Landvogts im Thurgan.

1555, 17. September.

StaatKarciiiv Bern: Urkunde».

Wir nachgenannten Heinrich Flec j kenstein, alt-schultheis der statt Lnzern, Jacob ^ a Pro, des raths zuUri und alter landvogt zu Ba j den iin Ergouw, Ulrich Nix, venner und des raths der statt Frpburg, und >Conrad Graf, schultheis der statt Solothnrn, thund kund mencklichein mit j disem brief: Als sich dannzwüscheii den edlen strengen frommen vesten fürsich > tigen und wysen Herrn burgermeistern, schultheissen,aman und räthen der hie ^ nachbenempten siben und drygen orten loblicher Eidtgnoschaft, nämlichen: j Zürich,Lnzern, Uri, Schwyz, Underwalden, Zug und Glarlis des einen; sodann Bärn, j Fryburg und Solothurndes andern theils, unfern gnedigen und günstigen Herren, j spen, gezenck und misverstand ein gute zyt dahergehalten haben, die us i dem Harkomen, entsprungen und gestoßen sind, daß die genannten unsere gnedi > ge>lund günstigen Herren der drpgen orten Bärn, Frpbilrg und Solothurn gentz ^ lich by inen gehalten undvertrut haben, inen füllte an der castvogtp, schütz, j schirin und Verwaltung der gottshusern und clöstern imThurgöw, desglychen > an den appellationen, die in dem Thurgow zu vall kämen, mit den obgenannten Iiren getruwen lieben Eidtgnossen der siben orten Zürich, Lnzern, Uri, Schwyz. Un j derwalden, Zug undGlarus geliche gerechtigkeit, theil und gemeinsaine zustendig > und gehörig syn nnd gevolgen, wie dann durchbemelte siben ort inen, den dryen or j ten, ze haben gegönnt und zugelassen, st) ouch also bis uf wenig nechsihievor verruckte s zpt, in dero st) dessen usgeschlossen, stillgestellt und abgesundert worden wären, gehaben(sich, j in bruch und Übung gehept und billich furer ze haben vertruend hetten; so dann, daß j ouch einjeder landvogt im Thurgow schuldig und verbunden spn füllte, inen, den > drpgen orten, um ir Herrlichkeitund gerechtigkeit, so st), die drr> ort, in dem Thurgow j hetten, glychermassen, wie durch si) den siben orte»um iren habenden theil geschähe, j zehulden und ze schweren. Hieruf aber der gedachten unserer gnedigenund gön > stigeu Herren der siben orten gegenrede gewesen, daß inen wol zu wüsten, wie j und welicher zpt,ouch in was fugen und gestalten st), die dry ort, diser thurgo ^ nnschen gottshüsern und clöstern, ouchgemelter appellationeil halb bp und mit ^ inen, den siben orten, ze sitzen, ze schalten und ze walten zugelassen,ouch bp ^ iilen, den siben orten, sölicher gottshüsern und clöstern rechnungen uild andere j fachen, so alldafürgefallen, und dann ouch die gemelten thurgowischen appellatio j neu ze verhören und ze entscheideil geduldetworden wären. Es hetten aber si), die siben ^ ort, volgenz, als st) um andere spenige fachen von demThurgow harlangende > mit uild gegeil ireil lieben Eidgnossen, den drygen orten, zu Zofingen ein recht >vertigung gehebt uild verübt, iro, der siben orten, gerechtigkeit, so st) von solicher ^ beiden, der gerürten dryge»orten angevorderteil articlen und fachen ivegen, des ^ glpchen des eids halb, den ein landvogt im Thurgowze schweren gewont wäre, j von recht uild billigkeit wegen, ouch us gutem grund und rechtmäßigem schyue !je und allwegen gehebt, sich erinilert uild ersaren, und glpch daruf zu erhaltung j derselbigen irer gerechtigkeit