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Peter Campers ... Naturgeschichte des Orang-Utang und einiger andern Affenarten, des Africanischen Nashorns und des Rennthiers : mit Kupfern
Entstehung
Seite
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132wirbel gefunden werden. Aber auch hier ist sich die Natur nicht immer gleich; denn in meinenmännlichen Cynocephalus sind sieben, und im Weibchen nur sechs. In dem Gerippe des Pithe-cus sind sechs, wie auch Daubenton bemerkt hat. Doch im Gibbon finde ich nicht mehr, alsfünf, da hingegen von Daubenton sechs gezählt werden.Tyson 79) sagt deutlich, daß in seinem Orang, eben wie beym Menschen, fünf Lenden-wirbel wären. Daubenton 80) zählte in dem Rumpf des Jocko nur vier Wirbel fügtaber hinzu, daß er deutlich habe sehen können, daß man den zweyten dazwischen wegge-nommen hätte 81) und schließt also, daß auch fünf, wie beym Orang des Tyson, dagewesen wären.Doch diese Aehnlichkeit macht keinen Beweis aus; denn in dem Gerippe meines Orangssind nur vier Lendenwirbel. Der Körper desselben war kurz, wie alle, die ich gesehen habeund vielleicht kömmt deswegen der Bauch in diesem Thier mehr vor.Gesetzt aber Galen hätte wirklich aus zufällig gefundenen Menschengerippen diese bestimm-te Zahl genommen, so würde er sich doch noch haben irren können, weil ich mehr als einmalsechs Lendenwirbel im Menschen gefunden habe, wie ich schon vorhin bemerkt, und abgebildethabe 82).In einem Körper fand ich dreyzehn Rippen und vier Lendenwirbel. In einem andern vier,weil die fünfte mit dem heiligen Beine vereinigt war. Ich erinnere mich noch, daß mir diesesviel Mühe kostete, weil ich, mit den Nerven der Lenden beschäftigt, dadurch irre geleitet wur-de, und viel Zeit verlor, ehe ich so weit gekommen war, diese Vereinigung zu finden. Ich be-sitze mehr solcher heiliger Beine in meiner SammlungAuch79) Eb. S. 92. N. 37.80) Tom. XIV. S. 79.81) Eb. S. 79 80.82) Verhand. gevoegd by de tweede Druck van Mauriceau S. 72. Kupf. I. Fig. 6. F. G.