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Peter Campers ... Naturgeschichte des Orang-Utang und einiger andern Affenarten, des Africanischen Nashorns und des Rennthiers : mit Kupfern
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Seite
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12silon hat. Dieser Buchstabe aber ist, wie man aus den Griechischen Inschriften und vornemlichaus den Buchstaben auf der mosaischen Arbeit zu Präneste, welches Barthelemy so deutlichgezeichnet hat 68), sehen kann, wie ein Y geschrieben, welcher Figur dieser Knochen wegen desHaakens, der immer am Mittelschild hervorragt, in dem Pithecus und Afrikanischen geschwänz-ten Affen sehr ähnlich istGalen giebt zwar eine Beschreibung der zwey Sesambeinchen des Zungenbeins 69)doch auch diese konnte er in Affen gefunden haben. Oribasius giebt in seinem aus dem Ga-len genommenen Werke über die Muskeln zur näheren Bestätigung unserer Behauptung 70noch einen andern wichtigen Beweis, daß nämlich das Zungenbein sowohl Lambdoides alsHpoides geheissen hat. Das Griechische Lambda ist eine umgekehrte V, nämlich wie Λ,welche Gestalt wirklich alle Zungenbeine, die man in den geschwänzten Affen, selbst in dem Pi-theeus findet, haben. Sie sind aber, ich gestehe es, sehr verschieden im Alouate Kupf. 4Fig. 5. A. B. C. D. F., und im Quarine; doch diese Affen, welche aus Südamerika kom-men, hat Galen gewiß nicht gekannt.§. 12.Vom Brustbein werden wir zeigen, daß Galen 71) es ohne Zweifel aus den Affen, undzwar aus dem Pitherus wird genommen haben; denn dieser hat sieben Stücke im Brustbein.Auch vergleicht er das ganze Brustbein mit einem Degen oder Dolche, und nennt es ξιφοειδος,obschon auch andere den untern Theil allein so genannt haben. Hieraus nun erhellt, daß er demBrustbein einen länglichen, schmalen Bau gab, dessen sieben Stücke durch Synarthrose ver-einigt, nur eine dunkele und kaum sichtbare Bewegung zu ließen 72), welches nie auf den Men-schen passen kann.§. 1368) Mem. de Literat. Eb. Band XXX. S. 538. Kupf. 2.69) Eb. S. 475. A B.70) Eb. S. 257. Haupt. 13.71) De oss. Nat. Eb. c. 13. S. 19..72) De ossib. S. 10, Eb. C.