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Peter Campers ... Naturgeschichte des Orang-Utang und einiger andern Affenarten, des Africanischen Nashorns und des Rennthiers : mit Kupfern
Entstehung
Seite
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125vereinigt sind, und überdies vier im Steißbein. Wenn wir nun den letzten Knochen des heili-gen Beins für den ersten des Steißbeins halten, so würden fünfe im Steißbein, und also zweymehr, als in dem des Daubenton seyn..In dem Magot 55) waren zwölf Rippen, acht ächte und vier unächte sieben Wir-bel in den Lenden drey im heiligen Bein zwey im Steiß, welche Anzahl mit der mei-nigen übereinkömmt. Um kurz zu gehen, im Pavian 56), unserm Eynocephal, waren achtächte, und fünf unächte Rippen in den Lenden sieben Wirbel. In den beyden, sowohlim Männchen, als Weibchen, welche ich zergliedert, und wovon ich das Gerippe aufbewahrthabe, sind zwar acht ächte Rippen das Männchen aber hat nur zwölf Rippen, doch sieberLendenwirbel, da das Weibchen dreyzehn Rippen und nur sechs Lendenwirbel hatIn dem Cercopithecus, der ich weiß nicht woher, doch vermuthlich, wegen der Backen-taschen, aus Afrika ist, und welchen ich 1754 zergliederte, sind sieben ächte, und überhauptzwölf Rippen, und sieben Lendenwirbel..Hieraus erhellet zur Genüge, daß die Rippenzahl eben so wenig bey den Affen, als bey denMenschen, immer dieselbige ist, wie man aus meinen Beobachtungen sieht, die ich durch dasAnſehen des großen Zergliederers Riolan 57) unterſtützen könnte; denn dieſer ſagt deutlich,daß er oft sieben und auch acht ächte Rippen gefunden habe...§. 8..Die Bemerkung des Eustach beweißt also in Rücksicht des Galen nichts Entscheidendes-auch seine weiteren Gründe sind von geringer Wichtigkeit, nämlich: daß Galen, wenn er keineMenschen zergliedert hätte, das Hüftbein nicht in drey Stücken könnte getheilt haben, da esdoch unwidersprechlich ist, daß dieser Knochen eben so in allen jungen Affen, selbst in allenjungen vierfüßigen Thieren auf gleiche Weise, wie beym Menschen, getheilt ist. Im Orang,O 3Gib-55) Eb. S. 125.56) Eb.57) Comm. de ossibus. Op. Ter. S. 501.