115§. 4.Man sieht also aus dem Aristoteles, Galenus und Plinius sehr deutlich, daß die Al-ten zuverläßig gekannt haben:Erstlich den Pithecus, den Affen, den Aegyptischen Affen, das ist, den Affen ohneSchwanz..Zweytens den Pithecus mit einem sehr kleinen Schwänzchen, vielleicht den Choiro-pithecus.1Drittens den einem Hunde ähnlichen Affen, den Hundskopf, auch mit einem kleinenSchwanz.Viertens den Cynocephalus, den gemeinen Schwanzaffen mit großen Eckzähnen, lan-gen Kiefer und kleinen Daumen nach Galen 43).Fünftens den Cebus oder Affen mit einem langen Schwanze nach Aristoteles, dessenHinterpfoten aber Menschenfüßen und die Vorderpfoten Menschenhänden ähnlich sind, so wie siedem Plinius zufolge 44) in den Römischen Spielen aus Aethiopien gezeigt sind. Er fügtaber hinzu 45): Dies Thier hat man seitdem nicht wieder in Rom gesehen. Ich haltedafür, daß dieses sich meistens auf die Daumen, die größer und länger, als bey allen andernAffen werden gewesen seyn, bezieht. Die Daumen, sagt wenigstens Galen 46), habenwegen ihrer Kleinheit bey den Affen etwas Lächerliches.Sechstens den Lynx, der uns noch unbekannt ist.Siebentens und Achtens der Satyrus und Sphinx, beyde mit Schwänzen und Backen-taschen.Neuntens den Callitriche, oder Aegyptischen geschwänzten Affen mit dem Bart.Wit43) Eb. S. 129.44) Band I. S. 448. S. 28.45) Hoc animal postea Roma non vidit.46) De usu partium Lib. I. c. 22.
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Peter Campers ... Naturgeschichte des Orang-Utang und einiger andern Affenarten, des Africanischen Nashorns und des Rennthiers : mit Kupfern
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119
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