Pallas 40) giebt die Abmessungen von vier fossilen Schedeln, worunter der längste 33parisische Zoll, doch alle durcheinander gerechnet nur 31 Zoll hatten, welches wir wegen dermehreren Größe des französischen Maasses wohl auf 32 Zoll Rheinl. rechnen mögen, so daßdiese 6 Zoll, das ist, ½ länger sind, und einen merklichen Unterschied zu erkennen geben.§. 3.Der wahre Sitz des ersten Horns A. B. D. (5 Kupf.) ist so ziemlich in einer gradenLinie mit der Nase A. I. von vorne. In denjenigen aber, die nur Ein Horn haben, steht esmehr nach hinten zu. Das zweite Horn E. F. H. schießt mit dem Hintertheil F. über dasAuge hin.Das Vorderhorn ruhet auf den Nasenknochen, die mit dem Oberkieferbein ein schweresKnochenstück ausmachen, wie man in der 2ten Figur des 5ten Kupfers A. B. sehen kann. DieNath ist in diesem Kopf ganz verwachsen — doch in einem jungen asiatischen Kopf, den ichbesitze, von A über B und r bis v sehr sichtbar. Die Knochen sind da sehr uneben, und bekom-men eine sehr pappichte Materie, wodurch die Hörner vermittelst einer großen Menge Blutge-fässe, deren Einschnitte selbst im Knochen sichtbar sind, ernährt werden. Diese Pappe erhebtsich in der Mitte mit einer Spitze, wie man in C und D Fig. 2. Kupf. VII. sehen kann.Das zweite Horn kömmt aus den vereinigten Stirnbeinen (Kupf. 6. Fig. 2. C.), welcheauch an dieser Stelle uneben sind, und eine pappichte mit Gefässen durchwebte Materie, wiebeym ersten Horn gesagt ist, haben. In C. s. t. ist dieses aber mehr sichtbar.Bontius, welcher behauptet, daß das Horn auf der Protuberanz des Nasenbeins sitzt,hat im gewissen Verstande Recht. Im Asiatischen mit Einem Horn ist dieses sehr deutlich.Die Pappe, welche so eben beschrieben ist, liegt dazwischen. Kolbe irret gänzlich, wenn erbehauptet, daß die Hörner dergestalt mit dem Bein vereinigt sind, daß sie, ohne den Knochenmit wegzunehmen, nicht von demselben getrennt werden können. Die feste Vereinigung ist inden getrockneten Köpfen zwar sichtbar — aber nicht, wenn das Thier einige Zeit der Fäulnißausge-40) Nov. comm. Acad. sc. Imp. Petrop. Tom. XIII. S. 456.
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Peter Campers ... Naturgeschichte des Orang-Utang und einiger andern Affenarten, des Africanischen Nashorns und des Rennthiers : mit Kupfern
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32
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