Vorlesung geschehen ist, so kann es meinem Endzweck doch nicht zuwider seyn, wenn ich dieGedanken des Ritters hier einfließen lasse. Er meint nemlich, „daß Moses der wahrscheinliche„Verfasser des Buchs Hiob sey, und nicht nur den Rhinoceros, sondern auch verschiedene an-„dere Thiere in Arabien versetze, wie den Elephant und das Crocodil, welche gewiß nie daselbst„gefunden werden — auch wäre das Pferd ein Aegyptisches Thier, wie er in einer besondern„Schrift 35) gezeigt hat.Seitdem ich dem Herrn Michaelis die Abbildung des zweyhörnigten Rhinoceros gegeben,und in meinem Briefe das Verzeichniß vieler andern mitgetheilt habe, ist dieser Gelehrte mei-ner Meinung geworden. Sehen Sie hier seine eigene Worte: Sed quid Rhinoceroti obstiterit,nosti, duo cornua. Jam hanc objectionem a te edoctus totam abdico; atque ut verum fatear,non ægre ferrem, תאף in Rhinocerotem mutari. „Was dem Nahorn zum Reem im Wege„stand, waren, wie Sie Wissen, die beyden Hörner. Jetzt aber, von Ihnen belehrt, lasse„ich diesen Einwurf ganz fahren — und um ihnen die Wahrheit zu sagen, ich würde es nicht„Ungerne sehen, daß der אאם ein Nassorn würde.Von so vieler Wichtigkeit, m. Z., ist also die Naturgeschichte, und so genau hängt diesel-be mit den meisten Wissenschaften zusammen, daß man nicht allein Auslegungen der Schriftenüber die alte Geschichte, sondern selbst der Bücher der heiligen Schrift oft daher entlehnenmuß.35) S. Michaelis Mosaisch. Recht. B. 3. 2te Ausg. die Zugabe: Etwas von der ältesten Geschichteder Pferde in Palästina und den benachbarten Ländern, sonderlich Aegypten und Arabien.D 2Abhand-
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Peter Campers ... Naturgeschichte des Orang-Utang und einiger andern Affenarten, des Africanischen Nashorns und des Rennthiers : mit Kupfern
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27
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