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Wüste, Krater, Wolken
Entstehung
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Bleib sitzen, wo du sitzst, und laß die BeineVom Rand hernieder in den Krater baumeln.Da unten ist Musik . . . und Hexen taumelnIn eines wilden Feuers Scheine,Das Teufel speien.

Ins Chaos abgestürzte Seelen schreienNach Kameraden, die vom KraterrandeDie Beine lotend in die Tiefe senken . . .

Bleib sitzen, wo du sitzst. — Vergiß das Denken.

Träum' die Musik, die die verdammte Bande

Auf Knochen bläst; —

Und wenn du tief hinunterspähst,

Dann ahne Gluten, die aus Rachen fauchen,

Ahn' deinen Himmel, ahne deine Hölle; —

Und ob die heißen Flammen dich umrauchen,

Und ob die blutigen Tropfen dich umspritzen,

Geschleudert aus vermorschtem Menschgerölle, —

Bleib sitzen, Dichter, — bleibe träumend sitzen . .

Laß deine Beine in den Krater baumeln.

Da unten ist Musik . . . und Hexen taumeln . . .

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