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dreyhundert Talente ein, und bildeten die neunzehnteStatthalterschaft. Indien mufste, da es das volkreichsteLand ist, welches wir kennen, auch mehr wie alleandre zahlfin ; denn es brachte jährlich dreyhundert undsechszi<* Talente Goldsand ein. Dies war die zwan-zigste Statthalterschaft.
Berechnet man dies Babylonische Silber nach Eu- 95böischen Talenten, so bekommt man neuntausend fünf-hundert und vierzig Talente, und nimmt man denVVerthdes Goldes wie dreyzehn zu eins an, so giebt der Gold-sand wieder vierlausend sechshundert und achtzig Eu-böische Talente. Alles dies zusammen gerechnet, flös-sen also jährlich vierzehntausend fünfhundert und sechs-zie Talente in den Schatz des Darius, mehrerer kleine-rer Summen nicht zu gedenken.
Dies waren die Einkünfte welche Darius aus Asien 9^und einem kleinen Theile von Eibyen zog; aber in derFolge kamen noch die Abgaben von den Inseln undvon dem Lande in Europa bis nach Thessalien hinzu.Der König verwahrt diesen Schatz auf folgende Weise.Er läfst das Metall schmelzen und in irdene Gefälsegiefsen. Nachher wird das Gefäfs umher weggebro-chen und wenn er dann Geld bedarf, läfst er so vielschlagen wie er nöthig hat.
So war die Einrichtung mit den Stadthalterschaften 97und Abgaben. Ich habe dabey des Persischen Landesallein nicht erwähnt; denn die Perser bewohnen ihrLand frey von allen Abgaben. — Andre Völker, welchekeine Abgaben zahlen mufsten, gaben Geschenke. Sobrachten die Aethioper, welche an Aegypten grenzen