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3 (1801)
Entstehung
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donius durch grofse Gaben, für ihn zu opfern; und He-gesistralus bewiefs sich äufserst thätig, sowohl ausHafs gegen die Lacedämonier, als aus Gewinnsucht.

Als die Opfer weder den Persern, noch den Helle-nen von ihrer Parthey *), zu schlagen erlaubten, dasHeer der Hellenen aber durch neu hinzuströmendeMannschaft immer stärker ward, so rieth Timegenides,des Herpys Sohn, ein Thebaner, dem Mardonius, diePässe des Cithäron zu besetzen, weil die Hellenen vondieser Seite tagtäglich Verstärkung an sich zögen, under viele würde aufheben können.

Damals als Timegenides dem Persischen Feldherro 59diesen Rath gah, hatten sie schon acht Tage im Ange-siebt des Feindes zugebracht; und Mardonius, der denAnschlag für nützlich hielt, schickte mit einbrechenderNacht seine Reuterey in die nach Platäa führendenTasse des Cithäron, welche die Böoter die Drey- Häup-ter, die Atheuienser die Eichenhäupter nennen. Auchward sie .nicht vergeblich gesandt; denn fünfhundertmit Getreide für das Hellenische Heer bepackte Last-thiere, sammt ihre;». Treibern, welche eben in die Päs-se hinabstiegen, und aus dem Peloponnes kamen, fielen.ihr hier in die Hände. Die Perser aber sahen sichkaum im B.esitz dieser Beute, so lödteten sie ohneSchonung Lastthiere und Menschen; und erst nach-dem sie ihren Morddurst gestillt hatten, trieben sie deaRest zum Mardonius, und in ihr Lager.

Nach diesem Ereignifs vergingen noch zwey Tage, 40

*) Demi auch diese hatten einen Wahrsager, den Hippo-machus von Leukas, bey sich.