Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
113
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sie blieben also dort und gründeten die Stadt Hyria.Zugleich veränderten sie ihren vorigen Namen, undnannten sich Messapische Japygier. Sie wurden alsoaus Insulanern Bewohner des festen Landes, und sand-ten in der Folge von Hyria mehrere Kolonien aus, ge-gen welche die Tarantiner, als sie sie in spätem Jah-ren zerstören wollten, einen äulserst unglücklichenKrieg führten, so dafs wir Hellenen von keinem grö-fsern einheimischen Blutbade wissen , als Welches da-mals unter den Tarantinern und Rheginern angerichtetward. Denn diese letztern sandten, durch den Miky-thus, des Chorus Sohn, dazu gezwungen, einen Theilihrer Mitbürger den Tarantinern zu Hülfe, und sie al-lein verloren dreytausend Mann. Die Zahl der gefal-lenen Tarantiner ist nicht angegeben. Mikythus warein Sklave des Anaxiles, und von diesem, als Stadthal-ter von Rhegiurn, zurück gelassen worden. DerselbeMann begab sich nachher, aus Rhegiurn vertrieben,nach Tegea in Arkadien, und weyhte in Olympia eineMenge Bildsäulen.i 71 Das Schicksal der Rheginer und Tarantiner in die-sem Kriege habe ich nur beyläulig erzählt. Das ver-ödete Kreta, erzählen die Presier, ward nachher durchandere Menschen , meistens Hellenen, bevölkert. Dar-auf begann drey Menschenalter nach dem Tode des Mi-nos der Troische Krieg, in welchem sich die Kreter alsRächer des Menelaus vorzüglich auszeichneten. Hiefürwurden sie aber nach ihrer Rückkehr auf Kreta durchHunger und Test an Menschen und Vieh heimgesucht,III. B. H