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melden. Was indessen den Oberbefehl ^beträfe, so habeman ihnen aufgetragen zu antworten: die Lacedämo-nier hätten zwey Könige» die Argiver hingegen nurEinen. Es sey unmöglich, Einem von beyden ersterenden Oberbefehl zu nehmen | nichts ah er hindere, dafsder Argivische König mit den ihrigen gleiche Gewalterhalte. Doch die Argiver antworteten hierauf: dieHerrschsucht der Lacedämonier sey unerträglich, undsie wollten lieber die Knechtschaft der Barbaren tra-gen,, *ls ihnen nachgehen. Demgemäß sollten die Ge-sandten, wenn sie sich keiner feindlichen Behandlungaussetzen wollten, noch vor Sonnenuntergang das Ge-hiet von Argos verlassen,150 So erzählen die Argiver. Man trägt sich aber auchnoch mit einer andern Sage in Hellas, als hätte Xerxes,noch ehe er feinen Feldzug angetreten hatte, einenHeerold. nach Argos mit folgender Botschaft gesendet!„Ihr Argiver, der König Xerxes läfst euch sagen: Wir„halten uns für Nachkommen des Ferses, eines Sohnes„des Danaiden Perseus, und der Andromeda, der Toch-„ ter des Kepb.eu.3t Demnach wären wir eure Nach-„kommen, und wir würden unrecht handeln, wenn wir„gegen euch, Unsere Stammväter, zu Felde zögen; eben„ so wie ihr, wenn ihr zu anderer Vertheidigung eure„Waffen gegen uns richten wolltet Darum bleibt in„euren Wohnsitzen, und haltet euch ruhig. Denn,,wenn die Sachen eine meinen Wünschen gemäl'se„Wendung nehmen, so wird kein Staat mir werther„seyn, als der eurige."
Diese Botschaft soll den Argivem so wichtig ge-III. B. O