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3 (1801)
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melden. Was indessen den Oberbefehl ^beträfe, so habeman ihnen aufgetragen zu antworten: die Lacedämo-nier hätten zwey Könige» die Argiver hingegen nurEinen. Es sey unmöglich, Einem von beyden ersterenden Oberbefehl zu nehmen | nichts ah er hindere, dafsder Argivische König mit den ihrigen gleiche Gewalterhalte. Doch die Argiver antworteten hierauf: dieHerrschsucht der Lacedämonier sey unerträglich, undsie wollten lieber die Knechtschaft der Barbaren tra-gen,, *ls ihnen nachgehen. Demgemäß sollten die Ge-sandten, wenn sie sich keiner feindlichen Behandlungaussetzen wollten, noch vor Sonnenuntergang das Ge-hiet von Argos verlassen,150 So erzählen die Argiver. Man trägt sich aber auchnoch mit einer andern Sage in Hellas, als hätte Xerxes,noch ehe er feinen Feldzug angetreten hatte, einenHeerold. nach Argos mit folgender Botschaft gesendet!Ihr Argiver, der König Xerxes läfst euch sagen: Wirhalten uns für Nachkommen des Ferses, eines Sohnesdes Danaiden Perseus, und der Andromeda, der Toch- ter des Kepb.eu.3t Demnach wären wir eure Nach-kommen, und wir würden unrecht handeln, wenn wirgegen euch, Unsere Stammväter, zu Felde zögen; eben so wie ihr, wenn ihr zu anderer Vertheidigung eureWaffen gegen uns richten wolltet Darum bleibt ineuren Wohnsitzen, und haltet euch ruhig. Denn,,wenn die Sachen eine meinen Wünschen gemäl'seWendung nehmen, so wird kein Staat mir wertherseyn, als der eurige."

Diese Botschaft soll den Argivem so wichtig ge-III. B. O