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sich, ziehen, was sie treffen, sey es Pferd oder Mann,mit fort, und lödten es, indem es sich in den Schlingenverwickelt. fiÜ8 waren den Parsern zugesellt.
Die Medischen Reuter waren wie das Medisclie 86Fufsvolk gerüstet; eben so die Indischen, welche aufWerden und Wagen fochten. Die Wagen waren theilsmit Pferden, theils mit wilden Eseln bespannt. DieBaktrischen , Kaspischen und Lybischen Reuter hatten,dieselbe Rüstung, wie ich sie bey dein Fufsvolke be-schrieben habe, und führten alle durchgängig auchStreitwagen. Eben so glichen die Parikanier in ihrerRüstung dem Fufsvolke, und dasselbe gilt nicht min-der von den Arabiern, ■welche Kamele ritten, die aberden Pferden an Schnelligkeit nichts nachgaben.
Diese Volker allein stellten Reutexey, und die gan- 87ze Masse betrug acht Myriaden, Kamele und Streit-wagen ungerechnet. Sie waren sämmtlich in Schwa-dronen von bestimmter Stärke abgetheilt, bis auf dieArabier, welche den Nachtrab bildeten, damit ihre Ka-mele die Fferde', da sich diese mit jenen durchausnicht \'ertragen können, nicht scheu machen möchten.
Die Anführer der Reuterey waren Armarnithres 83und Tithäus, beyde Söhne des- Datis. Der dritte Ober-befehlshaber, Namens Pbarnucb.es, war durch ein Un-glück, welches ihn bey dem Auszuge des Heeres ausSardis traf, krank, und wider seinen Willen in dieserStadt zurück gehlieben. Als er nämlich schon zu Pfer-de safs, lief ein Hund zwischen die Füfse desselben.Das Pferd, welches den herheyrennenden Hund nichtgesehen hatte, ward scheu, bäumte sich, und warf den