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6° Wie viel jedes Volk zu der ganzen Masse beyge«
tragen hat, kann ich nicht mit Gewifsheit sagen, daniemand dies berichtet hat. Die ganze Landmacht aber]zeigte sich hundert und siebenzig Myriaden stark, in-dem man sie auf folgende Weise zählte. Man führtezuerst eine Myriade auf eine gewisse Stelle zusammen;drängte diese in den möglich engsten Raum, und be-schrieb einen Kreis um sie her. Dann enfliefsman die-se Zehntausend, zog.nach dem Kreise eine. Mauer von,halber Mannshöhe, und ' drängte nun eine andre* My-riade in diesen Bezirk;, und .so fort.bis sie'allo gezählt'waren. . • • ■ ■ ->i+ •
Nach vollbrachter Zahlung ordnete man" das ganze-Heer nach den verschiedenen-Völkerschaften,, aus. wel-.
61 ohen es ;bestand; und dies waren folgende- "Erstlich'die Perser.- Diese trugen, auf dem Haupte ungewalkte-Hüte, welche man Tiaren nennt; und ihren Körper.be-deckten länge, mitrfErnier versehene,, bunte> Röcke",' so•wie in Schuppen gearbeitete Panzer. ■ Auch trugen sieBeiikleider. Statt des Schildes, hatten,fcie ieine Gdrrah,idie über dem Köcher hing; und ihre Waffen bestanden,aus. kurzen Spiefsen, grolsen Bogen, Rohrpfeilen undSchwerdtern, die an der fechten Hüfte von denwGür-'tel herab hingen. Otanes, der Vater von . des. Königes?Gemahlin, Amestris, führte sie an. Die Hellenen nann-ten die Perser >in früheren Zeiten Kephener, so wie ih-'re Nachbaren und sie selbst sich Artäer nannten. Nach-.,dem aber Perseus, der Danae und des Zeus Sohn, zumKepheus, dem Sohne des Belus gekommen, und dessenTochter, Andromeda, g'eheyrathet hatte, Hefa er denIII. B. D