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„Eeysteuer zu den Kriegskosten zu geben. Ich fand,„dafs ich zweytausend Talente in Silber, und drey-„ hundert drey und neunzig Myriaden Darische State-„ren in Gold besäfse. Diese ganze Summe will ich dir„schenken, da ich selbst durch meine Sklaven und Län-„ dereyen ein hinlängliches Auskommen habe."
Den Xerxes freuten diese Worte, und er sprach: 29„Seitdem ich Persien verliefs, mein Lydischer Wirth,„fand ich bis auf den heutigen Tag aufser dir keinen,,Mann, der mein Heer bewirthet hätte, oder der vor„mir erschienen wäre, um mir unaufgefodert Geld zu„meinem vorhabenden Kriege anzubieten. Du aber„hast mein Heer köstlich bewirthet, und bietest mir„ nun noch grofse Geschenke an. Dafür will ich dir„lohnen; du sollst mein Gastfreund seyn, und um die„vierhundert Myriaden Stateren, welche du in Gold„besitzest, vollzumachen, schenke ich dir die sieben„noch fehlenden Tausende. Behalte alles, was du bis-„her besessen hast, und bleibe bey deinen jetzigen Ge-„sinnungen; denn dies wird dich weder gegenwärtig„noch in Zukunft gereuen."
Nachdem er dies gesagt und sein Versprechen er- g 0füllt hatte, zog er weiter. Er gelangte in die l'hrygi-sche Stadt Anaua, und führte sein Heer neben dem indieser Gegend gelegenen See vorbey, aus welchem manSalz gewinnt. Dann kam er nach Kolofsa, einer gro-fsen Stadt Phrygiens, wo sich der Lykus in einen Eid-schlund verliert, und nachdem er eine Strecke von sie-ben Stadien unter der Erde hingeflossen ist, wiederhervorkommtj nachgehende ergiefst er sich in den Mä-