Druckschrift 
1 (1798)
Entstehung
Seite
82
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22te, wenn dafür gehalten werden wollte, daßſo wie die Ader geringhaltig geworden und ſichgedrücket habe, auch auf eine größere Mächtig-keit derselben nicht zu hoffen wäre; indem dieKupferadern gemeiniglich eben so wie andereMetalladern horizontal und in der Quere durchdie Berge gehen, ob sie wohl an den Seitendicker und in dem Mittelpunkt dünner, so wieein ausgerollter Teich oder Kuchen, der durchzween Steine flach gedrückt worden, und daam dünsten ist, wo das Gewicht am stärkstengeweſen, ſich verhalten.Denn dieses Gebürge steigt in einer gro-ſſen Breite zugleich hoch hinauf und hat vieleAbsätze über sich und bei dem südlichen Endedieses Gebürges befinden sich die schwebendeErzgänge an der West und Ostseite.Allein ein haupt Hinderniß dieser Bergwerkewürde hier noch in Betrachtung zu ziehen seyn,ob und in wie fern auch dafür zureichende Holz-kohlenadern wären? Für gegenwärtig wird nundieses in Absicht der übrigen vielen Fabrickenbei der schlechten Holzwirthschaft verneinet, fürdie Zukunft aber hingegen bejahet, wenn beider vorher im Vorschlag gebrachten Ackerverbes-.ſerung