Druckschrift 
1 (1798)
Entstehung
Seite
30
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30verschieden, und bestehn aus Leim, Kalk, Steingrieß,und dergleichen; indessen ist von allen doch immerder Leim der herſchende Boden, obgleich im Grunde,oder in der Tiefe zuweilen alle diese Arten in dün-nen oder dicken Lagen übereinander liegen.Die gegenwärtige Getraide⸗Frucht beſiehtmeistentheils in Hafer und etwas Roggen, dochhiervon werde, ich an seinem Orte bey derKultur der Gewächse ausführlicher handeln,und ich kan hier nur bemerken, daß der Bo-den in den Thälern zum Theil in einer Artvon solchen Erdarten besteht, die nach undnach durch Abspülen des Wassers von den Rückender Berge herunter gerollt sind, und sich andem Fuße der Berge oder an den Seiten fest-gesezt haben; so daß auch die Thäler an vie-len Orten dadurch einige Erhoͤhung erhalten haben.Sand und noch weniger weißen Sandhat man hier selten; derjenige Sand welchenman findet, besteht größtentheils aus klei-nen Steinchen, welches man zwar von allenSandkörnern sagen kann, allein doch in derHinsicht mit den hiesigen eine Verschiedenheithat, indem es größere Steinchen sind.Im Schwelmschen findet man eineGattung weißen glänzenden Sand, der mitEisen