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3 (1801)
Entstehung
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311
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und zweckmäfsig zu seyn, und sie schickten äugen*blicklich einen Heerold an den Pausanias ab, um ihm.ihre Bereitwilligkeit, die Manner auszuliefern, kund zu88 thun. Als aber der Vertrag zu Stande kam, verliefs At.tagines heimlich die Stadt; und seinen Söhnen, die man.vor den Fausanias führte, schenkte dieser die Freyheit,indem er sagte: Kinder könnten an der Begünstigungder Meder keine Schuld haben. Die Thebaner hofften,die übrigen Männer, welche sie auslieferten, würdensich vertheidigen oder doch, für Geld loskaufen dürfen;Tausanias aber, der dies vermuthete, hatte sie kaum inEmpfang genommen, als er das ganze Heer der Bunds-genossen entliefs, jene aber nach Korinth führte undsie tödtete,39 Artabazus, des Pharnakes Sohn, war indefs auf sei-

ner Flucht schon weit von Platäa entfernt. Bey sei-ner Ankunft in Thessalien nahmen ihn die Einwohnergastfieundschaftllch auf, und fragten ihn, da sie, vonden Ereignissen, die bey Platäa statt gefunden hatten,noch nichts wufsten, wie es um den Rest des Heeresstände. Artabazus sah indessen wohl ein, dals er sichund seinem Heere den Untergang bereitete, wenn erdie Wahrheit über das vorgefallene Treffen kund mach-te, weil man ihn alsdann von allen Seiten ;mgieifenwürde. Deshalb sagte er den Phoceern gar nichts,und antwortete den Thessalern mit folgenden Worten:Ich eile, wie ihr seht, so schnell wie möglich nachThracien, wo ich mit diesem Theil der PersischenMacht zu einer besondern Unternehmung bestimmt,, bin. Mardonius folgt mir mit seinem ganzen Heere