£73
nen ihren Willen nicht thun würde, wofern sie nichtauch seinem Bruder Bias ein Drittheil der Herrschaftübergäben; und die Argiver, die sich jetzt im Gedrän-ge sahen, gestanden ihm auch dies zu.
Eben so mufsten die Spartiaten dem Tisamenus, 55weil sie seiner so sehr bedurften, alles bewilligen, waser verlangt hatte. Doch erlangten sie auch durch die-se Gaben, dafs er ihnen als Wahrsager fünf der wich-tigsten Siege erringen half. Den ersten nämlich beyriatäa; den zweyten bey Tegea, über die Tegeer undArgiver; den dritten in Tipäa, über die gesammten Ar-kader, mit Ausnahme der Mantineer; den vierten überdie Messenier bey Ithome *); und den letzten endlichbey Tanagre, über die Athenienser und Argiver.
Jetzt wahrsagte dieser Tisamenus, den die Spartia- 56ten mitgenommen hatten, den Hellenen bey riatäa.Die Opfer versprachen ihnen eine glückliche Entschei-dung, wenn sie sich blofs vertheidigen; eine unglück-liche aber, wenn sie selbst über den Asopus gehenund' die Perser angreifen würden.
Mardonius, der sich nach einer Schlacht sehnte, 37erhielt keine glückliche Opfer; nur dann verkündigtensie ihm ebenfalls einen glucklichen Ausgang, wenn ersich auf AbwehTung des feindlichen Angriffs einschrän-ken wollte. Denn auch er opferte nach HellenischerWeise, und brauchte als Wahrsager den Hegesistratus,einen angesehenen Mann aus Elis, aus dem Geschlechtder Telliaden. Diesen hatten in früheren Zeiten die
*) Nach Hr-ni Text auf dem Isthmus.