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getreten seyn. Sie liefsen den Thessalern auf ihre Auf-foderung erwiedern: Sie konnten auch ohne sie diePersische Partbey ergreifen, wenn ihnen dies ü'.rigensgefiele; aber nie würden sie aus eigner Wahl Hellasverratben.
Ergrimmt über diese Antwort führten die Thessa- 51]er nun die Barbaren nach l'hocis, indem sie sie ausTrachin nach Doris leiteten. Denn hier zieht sich einschmaler, kaum dreyfsig Stadien breiter, l'afs von Do-ris durch das Melische Gebiet nach l'hocis. Dorisliie.ls ehemals Dryopis^ und ist das Mutterland der Do-rier, welche jetzt den Feloponnes bewohnen; die Bar-baren aber verheerten es bey ihrem Durchzuge nicht,weil sie, obgleich ohne Mitws.ssen der Thessaler, diel'ersische Parthey ergriffen hatten.
Als die Feinde aus Doris in l'hocis einrückten, 32fanden sie die l'hoceer selbst nicht vor. Denn einTheil' derselben hatte sich mit seiner Habe auf die Ti-thorea genannte Höhe des l'arnassus geflüchtet, welcheeine ansehnliche Zahl Menschen fassen kann, und aufwelcher die Stadt ISieona erbaut steht; die meisten aberhatten sich nach dem Gebiete der Ozolischen Lokrer,in die oberhalb dem Kriseischen Gefilde gelegene StadtAmphifsa begeben. Die'Barbaien durchstreiften, sowie die Thessaler sie führten, ganz l'hoci.«, verbrann'ten und verheerten alles, überall wo sie hinkamen, in-dem sie in den Städten und Tempeln Feuer anlegten.
Sie zogen dem Kephifsusstrome entlang, und ver- *-beerten alles. Sie legten die Stadt Drymus in Asche,so wie Charadra, Erochus, Tethronium, Amphiküa,
Neona,