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Dreyzehntes Kapitel.
Auf diese Weise kämpften Hie Hellenen bey Thermo-234pylä. Nach der Schlacht liefs Xerxes den Demaratusvor sich kommen , und redete ihn mit folgenden Wor-ten an: „Demarat, du bist ein wackerer Mann, und„der Erfolg zeigt, dal's du die Wahrheit geredet hast;,,denn alles ist eingetroffen, so wie du es mir vorher„sagtest. Nun sage mir aber auch, wie groi's ist die„Zahl der übrigen Lacedamonier; und wie viele unter,,ihnen beschäftigen sich mit dem Kriege? oder sind„sie etwa alle Kriegshmie?" Demaratus erwiederte:„Der Lacedamonier gesammte Zahl, o König, ist grofs,„und viele sind der Städle, die sie bewohnen. Doch„was du zu wissen begehrst, will ich dir sagen, In„Lacediimon liegt Sparta, eine Stadt, welche von etwa„achttausend IV'lännern bewohnt wird, und diese alle„sind denen gleich, welche hier gefochten haben. Diej,andern Lacedamonier sind zwar auch tapfer, doch„nicht in der Maafse wie jene.'' Xerxes sagte hier-auf: „So gifib uns einen Ruth, Demaratus, wie wir„uns dieses Volk auf die gemächlichste Weise unter-„ werfen können. Sprich! denn da du sie als König„beherrscht hast, so müssen dir ihre Anschläge, so wie„ihre Denkungsart, am besten bekannt seyn."
„König, antwortete Demarat, da du mich ernstlich255„um meine Meynung fragst, so ist es billig, dafs ich„dir mit dem besten Rath zur Hand gehe, den ich weifs.