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Anführer. Der bewundernswürdigste Mann aber, undder Oberbefehlshaber des ganzen Heeres, war der La-cedämonier Leonidas, des Arfaxanflrides Sohn,' derdurch die Reihe seiner Voreltern, Leon, Enrykraüdes,Anaxandrus, Eurykrates, Polydorus, Alkamenes, Tele-,klus, Archelas, Hegesilas, Doryfsus, Lebbot es, Eche-stratus, Hegis, Eurysthe'nes, Aristodemüs, Aristomaclrus,Kleödäüs und Hyllus^ seine Abkunft an den Herakles,"den Vater des letzteren, anknüpfte. '
Wider sein Erwarten War dieser Mann zu der Kö-'ao5nigswürde in Sparta gelangt. Da er uämli'öh zwey äl-tere Brüder hatte, den Kleomenes und Dorieus, sodurfte er sich zur Krone keine Hoffnung machen. Alsaber Kleombrotus starb, ohne männliche Nachkommen'zu' hinterlassen, und auch Dorieus damals schon in Si-cilien seinen Tod gefunden hatte, ging die Königswür-de jetzt dennoch zu den Händen des Leonidas über;sowohl weil er älter war als Kleombrotus, des Ana-xandrides jüngster Sohn, als auch weil er eine Tochterdes Kleomenes zur Gemahlin hatte.
Dieser Mann wählte sich damals dreyhundert waf-fenfähige Bürger aus Sparta, lauter Familienväter, zuGefährten, um sich mit ihnen nach Thermopylä zu be-geben, und liefs sich zugleich von der oberwähntenAbtheilung Thebaner, welche Leontiades, des Euryma-chus Sohn, anführte, begleiten. Letztere nahm er vor-sätzlich vor allen übrigen Hellenen mit, weil man siebeschuldigte, dafs sie es mit den Persern hielten, under nun-sehen wollte, ob sie dem Aufrufe gehorchenoder sich offenbar von der Hellenischen Bundsgenos-